Verbund- und Kooperationspartner im stav

Der stav ist ein Verbund aus Akteuren der Studierendenauswahl. Der Verbund der Universitäten Berlin, Göttingen, Heidelberg, Münster und Saarbrücken wird vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf geleitet. In den einzelnen Schwerpunkten sind neben weiteren medizinischen Fakultäten auch öffentliche Einrichtungen wie die Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de), die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der Medizinische Fakultätentag (MFT) und die Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA) sowie ITB-Consulting als Kooperationspartner eingebunden.

In besonderem Maße ist der stav auf die Bereitschaft vieler Bewerber*innen und Medizinstudierender angewiesen, das Forschungsprojekt durch ihre Einwilligung zur Studienteilnahme zu unterstützen.

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Abb. Verbund- und Kooperationspartner im stav

Die Verbundpartner in der Kurzübersicht:

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Inhalte: 1. Kurzprofil, 2. Rolle im stav, 3. „Warum der stav für uns wichtig ist…“, 4. Publikationen (zu Themen des stav), 5. relevante Links, 6. Weiteres?
=> Darstellung in Abhängigkeit der Textstruktur/-menge

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Inhalte: 1. Kurzprofil, 2. Rolle im stav, 3. „Warum der stav für uns wichtig ist…“, 4. Publikationen (zu Themen des stav), 5. relevante Links, 6. Weiteres?
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Die Medizinische Fakultät gehört zu den Gründungsfakultäten der Georg-August-Universität Göttingen im Jahre 1737. Mit ca. 120 Professuren und etwa 3100 Studierenden in den grundständigen Studiengängen Human- und Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin gehört sie zu den großen und forschungsstarken Ausbildungsstätten in Deutschland.

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) setzt sich im stav-Verbund schwerpunktmäßig dafür ein, bestehende Auswahlverfahren auf ihre Wirksamkeit zu untersuchen. Weiterhin entwickeln wir neue Testverfahren zu klinischer Entscheidungsfindung und beteiligen uns an Weiterentwicklungen bei Tests zur Erfassung sozialer Kompetenzen, wie z.B. Multiple Mini Interviews (MMIs) und Situational Judgement Tests (SJTs). Ebenso beteiligen wir uns an der Entwicklung von Verfahren zur Erfassung von nicht-kognitiven Outcomes im Studium.

In Göttingen möchten wir dazu beitragen, im Rahmen des stav-Verbundes, Auswahlverfahren in Deutschland besser zu beforschen, Weiterentwicklungen zu ermöglichen und die Ausgangssituation für Bewerber und Bewerberinnen zu verbessern. Das Lernen voneinander und Reflektieren der eigenen Auswahlpraxis ist dabei für uns ein großer Gewinn.

https://www.umg.eu/studium-lehre/studiendekanat/medizindidaktik-und-ausbildungsforschung/

Seit 2007 wird der TMS deutschlandweit von der an der Medizinischen Fakultät Heidelberg angesiedelten Koordinationsstelle aus administriert. Damit verfügt Heidelberg über eine etablierte Infrastruktur und eine traditionell gute Zusammenarbeit mit bundesweiten Kooperationspartnern und Dienstleistern. Die Mitgliedschaft im stav-Verbund ist eine logische Folge hieraus und wird von Heidelberg als große Chance wahrgenommen, die Studierendenauswahl noch vernetzter zu gestalten und Synergien zu nutzen.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19.12.2017 hat wesentliche Teile der aktuellen Regelungen zur Studierendenauswahl für verfassungswidrig erklärt und eine Überprüfung bzw. Verbesserung der Kriterien zur Eignungsfeststellung der BewerberInnen gefordert. Diese Forderung kann nur in der Kooperation mit anderen Fakultäten sinnvoll erfüllt werden, denn nur auf Basis von Analysen auf einer breiten Datenbasis im Verbund lassen sich belastbare und verallgemeinerbare Aussagen treffen. Dies erfolgt beispielsweise im Rahmen retrospektiver Analysen im Schwerpunkt B. Auch der TMS soll in diesem Rahmen - der Weiterentwicklung kognitiver Auswahlkriterien zu einem stav-Test innerhalb des Schwerpunktes C - überprüft werden. Heidelberg beteiligt sich außerdem an der Entwicklung von kompetenzorientierten Outcome-Kriterien für die Validierung von Auswahlkriterien im Schwerpunkt E.

Veröffentlichungen zum Thema: Kadmon & Kadmon, 2016
http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Startseite.2.0.html
www.tms-info.org

Mit europäischer Perspektive und unter Verschmelzung französischer und deutscher Bildungstraditionen öffnete die seinerzeit zweisprachige Universität des Saarlandes im November 1948 ihre Pforten. Es handelt sich mittlerweise um eine Volluniversität mittlerer Größe mit den Schwerpunkten Nano- und Biowissenschaften, Informatik und Europa. Von den rund 16.800 Studierende sind rund 21% aus dem Ausland (Bundesdurchschnitt: rund 14%).

Die Arbeitseinheit Differentielle Psychologie und psychologische Diagnostik setzt sich im stav-Verbund dafür ein, Testverfahren zur Messung kognitiver Fähigkeiten zu entwickeln. Zur Erfassung von fluider Intelligenz werden konstruktionsbasierte Matrizenaufgaben verwendet. Weiterhin wird überprüft, inwiefern diese Aufgabengruppe einen zusätzlichen Nutzen zu anderen kognitiven und nonkognitiven Maßen bei der Vorhersage von Studienerfolg besitzt.

https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/spinath.html

Die Universität Münster ist als Verbundpartner im stav-Projekt beteiligt. In Münster kooperieren hierbei das Institut für Ausbildung und Studienangelegenheiten (IfAS, Medizinische Fakultät) und die Arbeitseinheit Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie (Institut für Psychologie).

Münster steht für ein besonders innovative und zielgerichtete medizinische Lehre. Mit dem „Modellversuch zur Intensivierung des Praxisbezuges der ärztlichen Ausbildung“, das heute als „Münsteraner Modell“ bekannt ist, hat das IfAS bereits vor knapp 30 Jahren innovative Wege beschritten und national wie international Anerkennung gefunden. Seit 2018 besteht mit dem Lernzentrum für individualisiertes medizinisches Tätigkeitstraining & Entwicklung (Limette) eine einzigartige Möglichkeit zur Erfassung und Training (ärztlicher) Kompetenzen.

Im stav-Projekt beschäftigt sich der Standort Münster hauptsächlich mit der Erfassung sozialer Kompetenzen. Dies umfasst zum einen die Frage der Konzeptualisierung (Was sind eigentlich soziale Kompetenzen? Wie lassen sich diese unterteilen?). Zum anderen wird die Messbarkeit sozialer Kompetenzen im Auswahlprozess (z.B. durch Multiple-Mini Interviews, Situational Judgment Tests) sowie im Rahmen des Studiums (z.B. EPA basierter Parcours) untersucht.

https://medicampus.uni-muenster.de/ifas.html
https://www.uni-muenster.de/PsyIFP/AEBack/